Rechtliche Probleme

Arcowin-Fusion gestoppt

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Am 16. Dezember 2021 haben die Eigentümer von Evolution, Masterrind und VikingGenetics beschlossen, den Prozess der Fusion ihrer Unternehmen einzustellen.

Im April 2021 hatte der Vorstand der Genossenschaften die Absicht bekannt gegeben, Aktivitäten in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Zucht, Produktion sowie internationaler Vertrieb und Marketing zusammenführen zu wollen. Damit sollten Synergien genutzt werden, die über eine Zusammenarbeit in den Zuchtprogrammen hinausgingen.
 
Jetzt kamen das Management und der Vorstand von Arcowin zu dem Schluss, dass durch die Fusion der Unternehmen bzw. von Teilen der Unternehmen kein Mehrwert geschaffen werden kann. Dies ist auf rechtliche und technische Probleme zurückzuführen, die dazu geführt haben, dass die angestrebte mögliche Struktur für die Mitglieder nicht vorteilhaft wäre.
 
"Die Fusion der drei Unternehmen sollte Vorteile für unsere Mitglieder und Kunden bringen. Dieses ist aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen nicht möglich. Deshalb wurde die Entscheidung getroffen, die Fusion zu stoppen“, sagt Jörg Stubbemann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Masterrind.
 
Die drei Partner werden weiterhin an gemeinsamen Zuchtprogrammen und in Forschungs- und Entwicklungsprojekten arbeiten. Dabei agiert jedes Unternehmen eigenständig. Die Arbeit wird fortgesetzt, um den nachhaltigsten und höchstmöglichen genetischen Fortschritt verschiedener Rassen zu gewährleisten, zum größten Nutzen der Mitglieder und weltweiten Kunden. (MAR)

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