Fusion AHG und SRB

Bayern: Fundament für ProRind steht

ProRind
Norbert Meggle (AHG, links) und Fritz Lutzenberger (SRB) sind überzeugt, dass eine Bündelung der Kräfte der richtige Weg für die bayerischen Zuchtorganisationen ist. (Foto: SRB)

Bei der online Mitgliederversammlung des Zuchtverbandes Schwarzbunt und Rotbunt Bayern e.V. (SRB) am 21.06.2021 stimmten 95% der teilnehmenden Mitglieder für eine Auflösung des Zuchtverbandes und machten damit den Weg frei für eine Fusion mit der Allgäuer Herdebuchgesellschaft (AHG) zu ProRind.

Durch diese Fusion soll eine bayernweit tätige Zuchtorganisation mit ca. 150.000 Herdbuchkühen entstehen. ProRind wird Braunvieh, Holsteins und Fleckvieh betreuen. Zukünftiger Sitz soll am im Bau befindlichen Vermarktungszentrum in Unterthingau sein.

Zucht, Vermarktung und Beratung sind die erklärten Ziele von ProRind. Der Vorsitzende des SRB Friedrich Lutzenberger und Norbert Meggle, der Vorsitzende der AHG, wollen das bisherige Verbandsgebiet des SRB verantwortungsvoll in die neue Organisation einbinden. Speziell für die vom Marktort weit entfernten Gebiete wird über den Außendienst die Betreuung der Betriebe garantiert werden. Als Service will ProRind insbesondere die EDV-gestützte neutrale Anpaarungsberatung ausbauen. Zugleich soll die Herdentypisierung als züchterisches Instrument noch erweitert werden.

Vom neuen Vermarktungsstandort verspricht man sich eine weitere Bündelung des Angebotes, insbesondere auch für Käufer aus Italien und Südtirol. Angesichts schwieriger werdender Drittlandsexporte von Zuchtvieh sind diese Zukunftsmärkte für Bayern strategisch günstig gelegen. (SRB)

 

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